Weiterentwicklung durch Zusammenarbeit: Die Deutschen Schulen in Mexiko treffen sich zur 3. Regionalen Netzwerktagung

In der Begegnung und dem Austausch liegt die Zukunftschance einer Schule. Unter dem Motto „Begegnung als Zukunftschance – Schulkultur durch Evaluation und Feedback weiterentwickeln“ stand die dritte Regionale Netzwerktagung (RNT) in Mexiko, die vom 27. bis 29. November 2019 an unserem Campus Nord stattfand. Vertreter der Deutschen Botschaft sowie aller Deutschen Schulen in Mexiko nahmen an der Tagung teil: Schulleitungen, Vorstände und Verwaltungsleitungen der Deutschen Schule in Puebla und Guadalajara sowie unserer drei Campus in Mexiko-Stadt. Als Referent gestaltete Prof. Dr. Herbert Asselmeyer, Professor für Angewandte Organisationspädagogik an der Universität Hildesheim, federführend diese Tagung. Kerstin Caffo, Regionalbeauftragte der ZfA sowie Sandra Behsler, Prozessbegleiterin der ZfA leisteten jeweils ihren Beitrag zur Tagung.

Ausgehend vom Bildungsbegriff ging um die besondere Bedeutung von Begegnungen für den Bildungserwerb. Über eine IST-Stand-Analyse kamen die Teilnehmer partnerschaftlich ins Gespräch und generierten neue Ideen für die eigene Schule.

Frau Caffo stellte den Teilnehmern den Entwurf des neuen „Orientierungsrahmens Qualität des Bundes und der Länder für Deutsche Schulen im Ausland“ in seinen Grundzügen vor, der die Basis für ein gemeinsames Qualitätsverständnis der DAS darstellt. Hier knüpfte Prof. Dr. Asselmeyer mit der Frage des organisationalen Lernens und einer Schulkulturanalyse an. Diese führte weiter zu der Frage: Wie müssten Begegnungsschulen weiterentwickelt werden, damit sie den anspruchsvollen Bildungsauftrag auch 2030 erfüllen können?

Mit vielen Ideen, Anregungen und konkreten Ansätzen für die Weiterarbeit gingen die Teilnehmer zurück an ihre Schulen. Nun gilt es für die Einzelschulen, die Teilergebnisse zu konkretisieren und konsequent weiter zu verfolgen.

Die Regionalen Netzwerktagungen stellen ein zentrales Element des Auslandsschulqualitätmanagements (AQM) dar und unterstützen die Zusammenarbeit der Deutschen Schulen in der Region. Damit leisten sie einen Beitrag zur auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik Deutschlands. Alle, die in den Deutschen Auslandsschulen Qualitätsverantwortung tragen, das heiβt Vorstände, Schulleiter sowie Verwaltungsleiter, kommen dabei regelmäβig zu einem Arbeitstreffen zusammen.

„Die Erfahrung hat gezeigt, dass inhaltliche Arbeit am Qualitätsmanagement besonders wirksam gelingt, wenn sich die Schulen untereinander vernetzen, Wissen austauschen und transferieren und aktiv den Austausch mit der ZfA suchen“, erklärte Alexander Koehn, Geschäftsführer der Deutschen Schule Alexander von Humboldt. Er resümierte: „In allen Lebens- und Arbeitsbereichen gilt: Gemeinsam sind wir stärker! Damit wir den von der deutschen Regierung festgelegten, anspruchsvollen Bildungsauftrag auch weiterhin erfüllen können, sind Tagungen wie diese von enormer Bedeutung.“

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