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Unser Mexiko

Bei uns in Mexiko gibt es ein ganz großes Problem, und das sind die Straßenkinder. Heutzutage gibt es bei uns ganz viele Kinder, die nicht zur Schule gehen, die keine Familie haben und die schon immer arbeiten müssen um zu überleben. Wegen dieser Gründe vegetieren manche Straßenkinder nur.

Was ist ein Straßenkind?

Straßenkinder sind Kinder, die in den Straßen Mexikos arbeiten und den großen Teil des Tages auf der Straße verbringen. In Mexiko-Stadt gibt es ungefähr 3 Millionen Straßenkinder.

Warum gibt es so viele Straßenkinder?

Ich glaube, das liegt an dem großen Mangel an Erziehung und Studium. Die Jugendlichen bekommen deswegen zu früh Kinder und können sie nicht ernähren und erziehen. Das einfachste ist es, solche Kinder auf der Straße auszusetzen.

Wie sie wohnen??

Manche haben einen losen Kontakt zu ihrer Familie, sie ge-hen ab und zu nach Hause und unterstützen die Familie mit dem Geld, das sie auf der Straße verdient haben.

Aber es gibt auch einen großen Teil von Kindern, die ihr gesamtes Leben auf der Straße verbringen, also nicht nur dort arbeiten, sondern auch auf der Straße leben. Das sind die Kinder, die keine Eltern haben und deswegen oft zusammen mit anderen Kindern in der Großstadt überleben müssen. Wenn es Winter ist, schlafen sie meistens in der Kanalisation oder unter einer Brücke, und wenn es Sommer wird, dann ist es für sie einfacher , weil sie sich irgendwelche Ecken suchen und schlafen.

Wie sie überleben?

Einige stehlen Sachen von anderen Leuten, um sie danach zu verkaufen, andere arbeiten und werden meistens von Erwachsenen ausgenutzt und dafür nicht gut bezahlt. Zuletzt gibt es Straßenkinder, die essen, was sie im Müll finden oder etwas klauen.

Drogenkonsum!

Manche Straßenkinder sind Drogenverbraucher, sie nehmen Drogen, die man sich gar nicht vorstellen kann, weil sie billig und ziemlich gut für sie sind , wie z.B. Zement, Benzin und Verdünnung. Ich glaube, dass die schlechteste dieser Dro-gen Zement ist, weil er den Hunger stoppt und man „high“ wird. Diese Droge ist ganz gefährlich, weil sie die Leute ganz schnell tötet, man muss nicht essen und es ist nicht gut für die Lungen.

Hilfsorganisationen!

Bei uns gibt es verschiedene Hilfsgruppen, wie z.B. “1 Kilo de ayuda”, es sind verschiedene jugendliche Gruppen, die zu den Ärmsten des Landes gehen, um ihnen verschiedene Sachen beizubringen, wie z.B. Gesundheitspflege. Sie bringen diesen Kinder das wichtigste zum Überleben, z.B. Essen und Spielzeug.

Schluss

Ich denke, dass sich gerade an den Kindern die krassen gesellschaftlichen Unterschiede Mexikos widerspiegeln.

Ich hab mit einem Kind von der Straße gesprochen und so war das Interview:

GIAN CARLO: Wie heißt du?

RAUL: Raul

G.: Wie alt bist du?

R.: 12 Jahre alt.

G.: Hast du Eltern?

R.: Nein, ich kenne die nicht, einige Jungen erzählen mir, dass die mich auf der Strasse gefunden haben, aber ich erinnere mich nicht.

G.: Wo wohnst du?

R.: Hier auf der Strasse, manchmal auf einer Seite der Stadt manchmal auf der anderen Seite, ich wohne überall.

G.: Und was isst du?

R.: Keine Ahnung, was es gibt oder was ich kaufen kann oder manchmal esse ich nichts.

G.: Was arbeitest du ?

R.: Normalerweise verkaufe ich Kaugummi, aber manchmal putze ich Autos oder ich mache, was es gibt. So kann ich ein bisschen Geld verdienen.

G.: Kannst du mir erzählen, was du an einem Tag machst?

R.: Ich wache auf, wenn die Sonne aufgeht, dann gehe ich zur Arbeit. Wenn ich ein bisschen Geld habe, esse ich etwas, dann gehe ich nochmal arbeiten und wenn ich nicht mehr arbeiten will, kann ich mit meinen Freunden spielen. Am Abend suche ich, wo ich schlafen kann und dann schlafe ich.

G.: Zum Schluss kannst du uns etwas über dein Leben erzählen?

R.: Ja, hier auf der Strasse lebt man für jeden Tag, nicht für morgen oder übermorgen und niemand wird dir helfen.

G.: Dankeschön und Tschüs.

R.: Tschüs.

   
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