Die Maya-Hochkultur
Die Mayas lebten im Sudwesten Mexikos (Yucatan, Campeche,
Quintana Roo, Tabasco und in einem Teil von Chiapas) und Zentralamerika
(im Norden und im Zentrum von Guate-mala, in Belize und im Nordwesten
von Honduras). Die Mayas lebten hier von ungefähr 2000 vor Chr.
bis die Spanier Mexiko überfielen.
Nur mit Steinwerkzeugen konnten die Mayas in ihrer
schwe-ren Region etwas bauen und dort leben.
„Los señores de la selva“, „Die Herren des Waldes“,
hatten die Macht und sagten, dass sie mit den Göttern zu tun hätten.
Um das zu zeigen, zogen sie sehr schöne Kleidung an und vollzogen
Riten. Diese Männer ordneten den Bau von schönen Konstruktionen
an.
Die Mayas entwickelten eine Methode, um die Zeit
zu messen. Die Methode war so schwierig, dass die Historiker erst
vor kurzer Zeit begannen sie zu verstehen.
Die einzigen, die zur Oberschicht gehören, lebten
in dem zeremoniellen Zentrum der jeweiligen Städte. Die anderen
mussten in den Vororten leben. Die Maya-Bauern waren sehr gut beim
Pflanzen und Anbauen.
Die bekannten Masken (Palenque) waren nur für die
Männer, die mehr Macht hatten. Wenn sie starben, wurden sie mit
den Masken begraben.
Die wichtigste Show war das Ballspiel, das wie Fußball
war, aber sie schlugen den Ball mit dem Arm, und der Ball war aus
Stein. Historiker sagen, dass die Spieler Kriegsgefangene waren
und Spieler, die verloren, getötet wurden. Der Ball bedeutete Leben
für das Volk.
Die Mayas dachten, dass es einen Himmel mit 13 Schichten
gebe, eine Hölle mit 9 Schichten und die Erde. Itzamná (ein Gott)
beherrschte den ganzen Himmel. Die Hölle war unter der Erde, und
der „hombre de la noche“ „Mann der Nacht“ beherrschte die Hölle.
Die Mayas hatten auch Götter für den Mais, den Honig und so weiter.
Jaguar
Tucán
In dieser Region lebten ganz viele Tiere. Heute leben
noch einige katzenartige Tiere, einige Affen, einige Rehe, die so
genannten „Quetzales“, die vom Aussterben bedroht sind, und andere
Tiere.
Die Schlange, der Jaguar und die so genannten „Quetzales“
(siehe Fotos) waren heilig.
Die Mayas waren die ersten, die die Null benutzt
hatten. Sie entwickelten ein Jahr von 360 Tagen und jedes Jahr hatte
18 Monate mit je 20 Tagen und einen mehr mit nur 5 Tagen. Das ist
das so genannte „Sonnenjahr“.
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