Huicholes
Mexikos Vergangenheit
Huicholes
Peyote
Tejido huichol
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Seit hunderten Jahren gab es in Mexiko viele Kulturen,
und jede hatte verschiedene Traditionen, Sprachen, Religionen, Architektur,
Essen, Rituale und das Wetter war auch etwas wichtig für ihre Entwicklung,
denn die Kulturen vom Süden sind ganz anders als die Kulturen im
Norden.
In Nordmexiko wohnten die Tarahumaras, Raramuris
(leichte Füße), sie sind berühmt, weil sie Kilometer in der Wüste
laufen konnten, die Chichimecas, sie waren Menschenfresser, und
die Huastecos. Im Zentrum gab es früher die Aztecas, später gab
es eine Mischung zwischen Kulturen aus Norden und Azteken und daher
kommen die Mexicas, Mixtecas, Mezcalos, Toltecas, Olmecas, Totonacas,
und die Zapotecas und hundert andere, die ganz klein waren und von
denen man nicht viel kennt. Im Süden wohnten die Mayas, und sie
besetzten fast ganz Zentralamerika, bis nach Guatemala und ein Stück
weiter.
Nach der Eroberung der Spanier sind viele von diesen
interessanten Kulturen verschwunden, haben ihre Traditionen geändert,
weil sie Christen werden sollten oder wurden einfach von den Spaniern
vernichtet. Viele andere Kulturen waren sehr isoliert und die Spanier
haben sie ignoriert oder einfach nicht entdeckt. Heutzutage leben
immer noch manche dieser Völker und verschönern Mexiko mit ihrer
reichen Kultur.
Die Tarahumaras (Raramuris) und die Yakis, wohnen
noch in Sonora, in der Wüste. In der Sierra Madre Occidental woh-nen
die Huicholes, im Zentrum wohnen die 7 Nahuatlacas-Stämme, einer
von denen wohnt in Mexiko City (D.F.), im Süden, in der Stadt von
Chiapas, wo 80% der Bevölkerung Indianer sind, die berühmten Kulturen
sind die Tzotzlies, die Chamulas, die Chiuk und die Lacandones,
aber es gibt viele andere, die genau so wichtig sind, und es gibt
in Yucatan noch einen kleinen Ort, wo die Mayas wohnen.
Manche Kulturen werden von der Regierung unterstützt,
aber manche werden gestört, denn sie benutzen Land, das sehr wichtig
ist, Land wo Flughäfen gebaut werden könnten oder wo es Erdöl gibt.
Wir müssen alle diese Kulturen respektieren und versuchen,
mit ihnen zusammen zu leben, denn sie sind unser Kontakt mit der
Vergangenheit, damit wir uns selber verstehen können. Wir müssen
sie verstehen und ihnen helfen damit sie weiter leben können ohne
ihren Ursprung zu vergessen.
Die „huicholes“ befinden sich an der Sierra
Madre Occidental, in Jalisco und Nayarit. Das huicholes-Volk,
wirrárica, ist eines der wenigen und letzten, die nach der Eroberung
der Spanier nichts von ihrer Kultur geändert haben.
Die huicholes-Gemeinschaft ist in fünf autonome
Regionen eingeordnet, die gleichzeitig zivile und religiöse Autoritäten
haben. Die zivile Macht übernimmt ein Stadthalter, der sogenannte
totohuani, der jährlich gewechselt wird. Ihre Bevölkerung besteht
ungefähr aus 22.000 Leuten. Sie sprechen verschiedene Sprachen in
jeder Region, wie zum Beispiel Náhuatl, Pima, Yaqui, Cora und
Tepehuano.
Die moraakates, die die Priester sind, haben die
Verantwortung, die Traditionen zu erhalten, sodass sie nicht vergessen
werden. Sie sind diejenigen, die die Medizin mit Pflanzen ausüben.
Es ist eine Tradition, dass jährlich manche von ihnen in einer ehrwürdigen
Peregrination (Wanderung, Wanderschaft) über 550 km laufen, um
peyote (eine Art Kaktus) zu sammeln, welchen man in den Gebieten
der Sierra de Catorce findet. Dies wird gemacht, weil man damit
die nächsten moraakates aussucht. Diese Peregrination ist
für sie eher eine Jagd, mit der man den ersten Gott und den ersten
Schamanen bzw. moraakates erinnert; man hat den Glauben, dass während
der Reise, die Vorfahren Hirsche umgebracht haben und dass aus deren
Ornamenten, die peyotes entstan-den. Sie haben den Glauben, dass
sie mit Hilfe der peyotes „Ihre Zukunft gefunden haben“.
Sie haben náhuatl-Ursprünge, die man an ihren
Gewohnhei-ten und an ihren Ritualen erkennen kann und sie nennen
sich selbst vicharica.
Die Tänze und Musik haben heutzutage immer noch prähispanische
Charakterzüge, womit sie die Göttlichkeit ehren. Mehrere Tänze,
die sie haben, sind sehr einfach und sie bestimmen den Rhythmus
mit den Füßen.
Diese Gemeinschaft ist besonders wichtig in der mexikanischen
Republik, denn sie halten an ihrer Auffassung der Welt, der Religion
und den Traditionen fest.
Sie leben immer noch in einer sehr primitiven Weise,
doch sie sind bekannt wegen ihrer handwerklichen Produktion. Es
ist deutlich zu sehen, dass die huicholes bis heute immer noch nicht
von anderen Kulturen beeinflusst sind, besonders nicht von der modernen
Kultur. Dies ist möglich, denn sie haben keinen richtigen Kontakt
mit der Bevölkerung, weil sie keine, zum Beispiel, Straßenbahnen
in der Nähe haben.
Die Häuser der huicholes werden immer noch aus Lehmziegeln
und Holz gebaut. In manchen Regionen haben sie auch Elektrizitätsgeneratoren
und entnehmen Wasser aus Brunnen, die sie selber graben.
Sie ernähren sie besonders von Bohnen, Kürbis und
vom Fleisch von Kühen und Schafen.
Es ist möglich, Schulen in der Region der huicholes
zu finden, doch diese sind nicht genug für die ganze Bevölkerung,
sodass sie keine richtige Erziehung erhalten.
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